Verfasser: Kossakowski, Adolf & Lompscher, Joachim

Titel: Zum Tätigkeitskonzept in der Psychologie

Untertitel:

Verlag: Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der DDR.

Edition: Akademie der P�dagogischen Wissenschaften der DDR

Reihe: Zeitschrift Pädagogische Forschung. Wissenschaftliche Nachrichten. 29. Jahrgang, Nr. 1, S. 28-50.

Ort: Berlin

Jahr: 1988

Abstract: Tätigkeit, Psychisches, psychische Entwicklung, Persönlichkeit, Handlung, Forschungsstrategien

Beschreibung: Der Artikel wurde 1988 in der Zeitschrift Pädagogische Forschung veröffentlicht – einer Zeitschrift, die von der Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der DDR herausgegeben und an alle mit pädagogischer Forschung Befassten an Universitäten, Pädagogischen Hochschulen und anderen Einrichtungen der DDR verteilt wurde und nicht in den Handel gelangte. Vorausgegangen waren zwischen 1986 und 1988 z. T. heftige Auseinandersetzungen um das Tätigkeitskonzept, die vor allem von der Leitung der Akademie (hinter der die Leitung des Ministeriums für Volksbildung stand) initiiert worden waren. Gegen das Tätigkeitskonzept wurden solche Argumente vorgebracht, wie: Es lenke die Lehrer von der Realisierung der „neuen“ Lehrpläne ab, führe zu inhaltsleerem Aktionismus, sei zu eng, nicht alles ließe sich unter Tätigkeit subsumieren u. ä. Die Autoren standen im Zentrum der Auseinandersetzungen und hielten es für erforderlich, in diesem Artikel ihre Positionen noch einmal ausführlich darzustellen, insbesondere im Hinblick auf die Bedeutung des Tätigkeitskonzepts für die Psychologie, zu den Beziehungen von Tätigkeit und Psychischem, Persönlichkeit und Entwicklung, zum Inhalt des Tätigkeitsbegriffs selbst und den Beziehungen von Tätigkeit und Handlung sowie zu einigen theoretischen und methodologischen Folgerungen daraus für die Psychologie. Wenn auch die Tätigkeitstheorie heute in manchen Fragen weiter ist als der Inhalt des Artikels, meinen die Autoren doch, dass ihre Auffassungen für die aktuellen Diskussionen von Interesse und Wert sind.

The article was published in 1988 by the journal Pädagogische Forschung (Educational research) edited by the Academay of Pedagogical Sciences of the GDR and distributed among all engaged in educational research at universities, teacher institutes and other institutions of the GDR. The journal did not appear on the market. Between 1986 and 1988 vehement discussions took place concerning the concept of activity initiated by the administration of the academy (behind which stood the leading persons of the ministry of education). Against the concept of activity such arguments were posed as it would distract teachers from the implementation of the “new” curricula, lead to contentless actionism, be too narrow – not all phenomena could be subsumed under activity etc. The authors of the article were in the center of the quarrels and they thought it would be necessary to present their positions in detail again, especially concerning the significance of the concept of activity for psychology, the interrelationships between activity and psyche, the content of this concept and the inerrelations between activity and action as well as several theoretical and methodological conclusions for psychology. Though activity theory today is further developed in several aspects than the content of this article, the authors think that their views may be of interest and use for today’s discussions.

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