Verfasser: Brockmeier, J. & Tschuggnall, K.

Titel: Saussure, Wygotski und das Verhältnis von Sprache und Denken

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Ort: k.A.

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Abstract: Denken, Sprechen, Sprache, psychische Werkzeuge

Beschreibung: Eine für das humanwissenschaftliche Denken des zwanzigsten Jahrhunderts folgenreiche Implikation der Linguistik Saussure ist die Ablehnung eines realistischen Zeichenmodells. Damit ist ein Modell gemeint, in dem das Zeichen das Bezeichnete in erster Linie repräsentiert. Nicht nur die Saussuresche Linguistik und Semiotik, so wird im folgenden argumentiert, sondern auch Wygotskis psychologische Forschungen zur Entwicklung von Denken und Sprechen bauen auf einem Zeichenmodell auf, das sich radikal von diesem realistischen Repräsentationsmodell unterscheidet. Trotz dieser (und anderer) Übereinstimmungen verfolgt Wygotski im Gegensatz zur strukturalistischen Herangehensweise jedoch eine pragmatische und kulturhistorische Semiotik, die in Kürze umrissen wird.

Datei: SaussureWygotski.PDF

Neuerscheinungen

Florian Grams & Ilka Hoffmann (Hrsg.)

"Sich vor niemandem bücken – höchstens um ihm aufzuhelfen" - Zum Gedenken an Wolfgang Jantzen

Berlin, 2022, Sonderband (in Vorbereitung)

 


Wolfgang Jantzen

Geschichte, Pädagogik und Psychologie der geistigen Behinderung

(International Cultural-historical Human Sciences, hrsg. von W. Jantzen, T. Hoffmann, J. Steffens, Bd. 58)

Berlin, 2020. 372 S.; Broschur

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Hartmut Giest

Vorlesungen über Didaktik des Sachunterrichts

Ein Beitrag zur Konkretisierung kultur-historischer Didaktik

(International Cultural-historical Human Sciences hrsg. von Hartmut Giest und Georg Rückriem, Bd. 57)

Berlin, 2020. 588 S.; Broschur.

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